Wieso es dir nicht peinlich sein sollte, Affirmationen zu verwenden!

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Wieso man nicht gerne über positive Affirmationen redet

Vielleicht kennst du das auch. Du hast vielleicht selbst bereits versucht, deinen Freunden oder Bekannten schonend zu erklären, dass du positive Affirmationen hörst oder aufsagst. Oder du hast das Thema nur kurz angerissen, um die Reaktion zu testen. In den meisten Fällen hast du bestimmt kritische Blicke geerntet oder man hat sich darüber lustig gemacht.

Die Wahrheit ist, JEDER Mensch verwendet in irgendeiner Art und Weise Affirmationen und JEDER Mensch spricht mit sich selbst.

Das Traurige ist, dass die meisten dieser Affirmationen negativ sind un unbewusst passieren.

Negative Affirmationen

Negative Affirmationen sind die häufigste Form von Affirmationen und jeder verwendet sie – überwiegend unbewusst.

“Ich trottel!”

“Ich schaff’ das nie!”

“Was habe ich mir wieder dabei gedacht!”

“Ich bin so dumm!”

All diese Aussagen sind keine Seltenheit. Du kannst es ja an dir selbst überprüfen. Wieviele der oben genannten Sätze hast du innerhalb des letzten Monats gesagt?

Uns ist gar nicht bewusst, wie verurteilend und negativ diese innere Stimme sein kann. Die Auswirkungen sind wahrscheinlich weitaus schlimmer, als wir uns das vorstellen können.

Stell dir vor, du würdest genau die gleichen Sätze einem Freund oder einer Freundin oder deinem Kind sagen. Würdest du natürlich nicht tun. Und wieso? Weil diese Art von Kommunikationen wahrscheinlich deinen Werten widerspricht und weil du weißt, dass das eine negative Auswirkung auf dein Gegenüber und auf eure Beziehung hat.

Du behandelst Menschen die du liebst und respektierst mit Achtung. Wieso tust du das selbe nicht mit dir selbst?

Auswirkung von Affirmationen

Seien wir uns ehrlich. Wenn ich grüne Augen habe und jeden Tag 1000 mal sage, dass ich braune Augen habe, wird sich die Farbe meiner Augen deswegen nicht ändern. Ich weiß, es gibt draußen Beiträge, die das behaupten würden, aber dieser ist keiner davon.

Jedoch würden wahrscheinlich die wenigsten bestreiten, dass sich die oben beschriebenen negativen Affirmationen auf Dauer eben negativ auf das Leben auswirken. Wenn ich mir oft genug einrede, dass ich “dumm” bin und daran glaube, dann werde ich in Zukunft auch “dumm” handeln.

Schade ist jedoch, dass der umgekehrte Fall der positiven Affirmationen leider noch viel zu oft belächelt werden.

Es ist schon irgendwo verständlich, dass positive Affirmationen noch als eher esoterisch angesehen werden, aber ihre Wirkung ist schwer abzustreiten.

Die gute Nachricht ist, dass immer mehr Leute sich diesem Thema öffnen. Jeder von uns kann dazu beitragen, dass das Thema der positiven Affirmationen immer mehr ins Mainstream zu rücken.

Wenn es dir unangenehm ist, über Affirmationen zu reden, ist das natürlich auch ok, aber ich denke, je mehr man darüber spricht, umso normaler wird es.

Vielleicht redet man bald neben dem “8 Wochen Trainings Plan” und der “2 Wochen Saftkur” auch bald über “4 Wochen-Selbstvertrauen-Affirmationen” oder “ICH BIN Affirmationen” und Ähnliches, ohne dass es komisch rüberkommt.

Ist es dir auch unangenehm, oder wie behandelst du das Thema für dich? Ich würde mich über deine Kommentare freuen!

 

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